100 Prozent Untertitel - Unterschriftenübergabe an Kurt Beck

Beck bezeichnet Barrierefreiheit im Fernsehen als wichtiges Ziel

Fast 160.000 Unterschriften haben der Deutsche Gehörlosenbund und die Deutsche Gesellschaft der Gehörgeschädigten an Ministerpräsident Kurt Beck übergeben. Mit der Unterschriftensammlung unterstreichen die beiden Interessenverbände ihre Forderung nach einer Untertitelung aller Sendungen im Fernsehen. Diese Forderung ergebe sich aus dem Recht auf Barrierefreiheit, um gehörlosen und hörgeschädigten Menschen einen umfassenden Zugang zum Fernsehangebot zu ermöglichen, so die Verbände.

Überreicht hatten die Unterschriftensammlung der Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes, Alexander von Meyenn, und weitere Vertreter der Gehörlosenverbände. 2.v.rechts: Bernd Schneider aus Augsburg 
Überreicht hatten die Unterschriftensammlung der Präsident des Deutschen Gehörlosenbundes, Alexander von Meyenn, und weitere Vertreter der Gehörlosenverbände. 2.v.rechts: Bernd Schneider aus Augsburg


Auch als Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder und Vorsitzender des Verwaltungsrates des ZDF bedankte sich Ministerpräsident Beck für die Unterschriftensammlung. Das Thema Programmangebote für hör- und sehbehinderte Menschen sei den für Rundfunkfragen zuständigen Ländern ein wichtiges Anliegen. "Es ist eine Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, durch entsprechende Programmangebote betroffene Menschen zu integrieren und ihnen einen barrierefreien Zugang zu den Angeboten zu ermöglichen." Mit Blick auf die Integration hörgeschädigter Menschen komme dem Einsatz von Gebärdendolmetschern beziehungsweise der Untertitelung in den Fernsehprogrammen eine besondere Bedeutung zu.
Der Ministerpräsident erinnerte daran, dass er in den vergangenen Jahren mehrfach das Thema zur Sprache gebracht habe und es deutliche Verbesserungen gebe. Erkennbar sei, dass die öffentlich-rechtlichen Sender im Sinne des Anliegens der Gehörlosenverbände bereits mit Nachdruck an der Verbesserung und Erweiterung ihrer bisherigen Angebote gearbeitet hätten und dies auch weiter tun würden. Um dies abzusichern und zu bekräftigen, sei im Entwurf des 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrages festgelegt, dass die Rundfunkveranstalter über ihr bereits bestehendes Engagement hinaus im Rahmen ihrer technischen und finanziellen Möglichkeiten barrierefreie Angebote vermehrt aufnehmen sollen. So sei beispielsweise der Anteil des ZDF-Programms mit Untertiteln in den Jahren 2004 bis 2006 von 18 auf 23 Prozent gestiegen.
Beck: "Ihre Unterschriftensammlung betrachte ich als wertvolle Unterstützung, um Barrierefreiheit im Fernsehen noch stärker zu verwirklichen."
Quelle: www.sign-dialog.de,
http://www.digitalfernsehen.de/news/news_625219.html

Staatskanzlei Pressedienst der Landesregierung www.rlp.de Mainz, 20.10.2008


23.Oktober 2008 / siga

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